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photo by Jon Tyson on unsplash

AKTUELL

Dorfkirche mon amour geht in die nächste Runde

Am 10. Juni 16 Uhr geht die Reihe Dorfkirche mon amour in die zweite Runde: Beim Kunstprojekt „Zwischentöne in Kirch-Rosin“ mit Pastor Jonas Görlich zeigt die Künstlerin Christine de Boom Werke aus ihrer Serie „Crossover“, darunter acht Leinwände mit Dorfkirchen der Umgebung. Außerdem sind Jung und Alt dazu eingeladen beim Dorfkirchen-Puzzle-Spiel gemeinsam kreativ zu werden, für Musik sorgt Christof Munzlinger an Orgel und Klavier. Insgesamt finden dieses Jahr sechs bunte Aktionen von Dorfkirche mon amour statt: Von einem Orgelfestival in Hollingstedt über eine Fahrradkonzerttour durch verschiedene Dorfkirchen Mecklenburgs, slawischem Kreistanz in Pantlitz, Kunst mit Bewohner*innen Fürstenbergs und Geflüchteten bis zu einem bunten Chorfestival in der Flussschifferkirche Hamburg.  

Tag der Fördervereine »Kirche kann Kunst«

»Am 17. Juni 2023 lädt das Dezernat Bauwesen der Nordkirche zum 22. Tag der Fördervereine unter dem Motto „Kirche kann Kunst“ in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Sülfeld in Schleswig-Holstein ein. Es wird ein abwechslungsreiches Programm mit Exkursion, diesmal zusammen mit Frau Dr. Luise Klafs vom Kulturhimmel geboten. Die Einladung und Anmeldung erfolgt, wie im vergangenen Jahr erprobt, digital. Eingeladen sind Kirchengemeinden, Fördervereinsmitglieder und alle Interessierten, an die diese Einladung gerne weitergereicht werden kann.«

Mitmachen bei KUNST HEUTE

Bereits zum 16. Mal laden vom 30. September 2023 bis zum 8. Oktober 2023 der Künstlerbund, der Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine, der LiteraturRat und der Verein der Schlösser, Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern und die Nordkirche zu KUNST HEUTE ein:

Zu KUNSTHEUTE öffnen sich für interessierte Besucher*innen Ateliers, Künstler- und Literaturhäuser, Kunstvereine, Museen, Galerien, Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, Kirchenräume, ermöglichen Begegnungen mit Künstler*innen und Blicke hinter die Kulissen. Neben dem Wunsch, der aktuellen Kunst im Land ein breiteres Forum in der Öffentlichkeit zu bieten, ist vor allem die Vernetzung von Künstler*innen mit etablierten Kunst- und Kulturorten ein besonderes Anliegen unseres Projektes.

Auch in diesem Jahr unterstützen die Nordkirche und der Kirchenkreis Mecklenburg wieder ausgewählte Kunstprojekte in Kirchen. Interessierte Pastoren können sich unter info@kulturhimmel.de informieren.

Totentanz und Lebensmut

In der Wolgaster St. Petri Kirche war in diesem jahr viel los: Gemeinsam mit der Künstlerin Heidi Krautwald haben Bewohner*innen der Stadt eine fotografische Neuaufnahme des Totentanzes unternommen und das in der Kirche hängende Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert ins Hier und Jetzt geholt. Die Künstlerin hat dabei Orte aus Wolgast mit Menschen vor Ort in Szene gesetzt und mit klassischen Vanitas Motiven verbunden – immer an den Bildern des Totentanzes orientiert. Das Ergebnis ist beeidruckend: Auf überlebensgroßen Fotografien kann man in der Kirche St. Petri die wunderbaren Szenen bestaunen, die die Künstlerin gemeinsam mit den Bewohner*innen entwickelt hat. Die Besucher*in läuft wie durch ein riesiges Leporello und kann die aktuelle Version des »lebensmutigen Totentanzes« im Gegenüber zum historischen Totentanz bewundern. Mehr Infos finden Sie HIER.

Ein artengel für das Rauhe Haus

v.l.: Künstler Hauke Jessen, Bischöfin Kirsten Fehrs und Andreas Theurich vom Rauhen Haus

Im Rauhen Haus Hamburg ist ein neuer Bewohner eingezogen: Ein Engel aus Holz hat in der Cafeteria des Rauhen Hauses seinen Platz gefunden. Der Hamburger Künstler Hauke Jessen hat das Triptychon, das den Titel »Land in Sicht« trägt, geschaffen: Drei Paneele aus altem Eichenholz zeigen einen androgynen Jugendlichen, umgeben von gesprengten Ketten und federleichten bunten Schmetterlingen. Herzstück des Kunstwerks ist eine Taube, die dem Betrachter vermeintlich entgegenfliegt. Ein dynamisches, ausdrucksstarkes Werk, das viele Assoziationen auslöst. Das ist ganz im Sinne von Hauke Jessen: „Im öffentlichen Raum liegt die Verantwortung des Künstlers darin, dass Menschen etwas damit anfangen können. Kunst ist nicht Dekoration. Ich mag Figuren mit Attributen, die man lesen kann – so wie die Schmetterlinge.“